Roadtrip: Südfrankreich 2016

Roadtrip1Karte Südfrankreich

Es gibt tausend Dinge, die man sich nach seinem Abitur vornimmt. Eine Sache, ist das Reisen mit seinen Freunden und genau das habe ich letztes Jahr nach meinen Abiturprüfungen auch gemacht.

Wir, 6 Freunde von mir mit denen ich allen das Abitur gemacht habe und ich, haben uns kurz nach dem Abiball 2 kleine Hütten auf einem Campingplatz in Südfrankreich gemietet. Was uns bei der Wahl der Unterkunft total wichtig war: Viel Meer für wenig Geld rauszuholen. Wir waren alle zwischen 18 und 19 Jahre alt, dass Geld was wir besitzen ist zum Teil noch Taschengeld oder das Gehalt von unserem Minijob. Insgesamt haben wir für beide Hütten ungefähr 400€ bezahlt. Was ist echt verdammt gut wenn man sich überlegt, dass die Hütte in der Hauptsaison ca. 1000€ kostet.

Also machten wir uns Mitte Mai abends um 22:00 Uhr auf den Weg aus der Pfalz nach Südfrankreich. Wie? Mit 2 Autos, die wir mit Walkie-Talkies ausgestattet haben, damit wir während der Fahrt kommunizieren können. Und Leute, das war die coolste Idee überhaupt. Nach einigen Pausen sind war dann gegen 11.00 Uhr auf unserem Camping-Platz in Vias Plage angekommen. Es war ein Sonntag also legten wir unser Sachen ab und gingen an den Strand, der zu Fuß 3 Minuten(!) entfernt war. Ja, 3 Minuten für 57,20€ pro Person. In dem Moment wussten wir, dass das echt ein (wie man hier sagt) Schnäpper war. Das Meer war nicht besonders warm aber unglaublich sauber.

Am nächsten Tag machen wir uns auf zu einem größeren Supermarkt 10-15 Autominuten vom Platz entfernt. Dort kauften wir dann reichlich für die nächsten Tage ein. In den folgenden Tagen reisten wir in 3 verschiedene Städte.

1.Halt: Béziers!

Ehrlich gesagt hatte ich vor der Reise noch nie von dieser Stadt gehört. Wir sind da auch eher zufällig hingekommen. Aber wäre ich ein Reiseführer-Autor, DANN würde das Band nicht „Südfrankreich“ heißen sondern „Béziers und Südfrankreich“. Ich habe noch nie eine so schöne, tolle und typisch französische Stadt gesehen. Die Stadt besitzt einen tollen Park mit wunderschönen Blumen, alte Gebäude und viele Alleen.

BeziersBeziers2Beziers3

2. Halt: Avignon!

Ich könnte euch jetzt erzählen, dass es da einen Papstpalast gibt und die Pont d’Avignon aber das könnt ihr euch auch in jedem Reiseführer durchlesen. Was man auf jeden Fall einmal gemacht haben muss in Avignon: Setzt euch ans andere Ufer der Rhone und picknickt, total oldschool aber so so schön. Auf der großen Wiese mit Blick auf die Stadtmauern und den Palast von Avignon besitzt man den schönsten Platz zum dinieren in dieser mittelalterlichen Stadt.

Avignon

 

3. Halt: Montpellier!

Nach Montpellier sind wir nicht ohne Grund gefahren. Einer meiner Freundinnen musste früher abreisen und ist vom Flughafen in Montpellier nach Frankfurt geflogen. Also sind wir bisschen früher angereist und sind noch durch die Stadt gelaufen. Zu dem Zeitpunkt der Reise war ich 19 Jahre alt und das einzige was ich mir die ganze gedacht habe war:“ Wieso hat mir niemand in den letzten 19 Jahren gesagt, wie schön es hier ist.“. Naja, da gab es schon einen, meinen Vater, der 10 Jahre in Frankreich gearbeitet hat aber ich hatte ihm nie geglaubt. Ich komme aus dem Pfälzer Wald und bin Eichen, Buchen und Tannen gewohnt und da standen plötzlich Palmen am Straßenrand. PALMEN IN DER STADT. Das war für mich wie einen neue Welt. In Montpellier fühlt man sich wirklich wie in Frankreich. Cafes an jeder Ecke, kleine schmale Gassen und kleine Bäckereien. Auch wir war in einem kleinen Restaurant in einer Seitenstraße. Und genau das ist der Ultimative Tipp: Sucht Lokale in kleinen Gassen. Wir waren in einen kleinen Pizzeria, die in einem ruhigen Hof lag. WUNDERSCHÖN. Nicht nur die Stadt war umwerfend auch die Einwohner waren unglaublich freundlich. Als die Verkäuferin einer Eisdiele gehört hatte, dass wir nicht aus Frankreich kommen, wollte sie unbegingt wissen was wir so viele Kilometer von Deutschland entfernt im Süden Frankreichs machen. Am Abend sind wir dann an den Flughafen gefahren.

MontpellierMontpellier1

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